augustschnee

Gartengeflüster


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Ostern: Jedes Jahr der selbe Eiertanz

Fotos: www.facebook.com/Patakonia

Es gibt unzählige Arten, Eier zu färben. Manche sammeln über Wochen Zwiebelschalen, andere nehmen dafür Rote Rübensaft, Rotkraut, Kurkuma oder Brennnessel. Der Gärtner vertraut seit Jahren auf die bewährten, konventionellen Eierfarben – zum einen, weil sie intensive Farben hergibt und zum anderen, weil er es nie schafft, seinen Zwiebelkonsum in der Fastenzeit dem Bedarf an die zu färbenden Eiern anzupassen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die meisten anderen natürlichen Färbemittel selbst an weißen Eiern viel zu blasse Spuren hinterlassen. Weiterlesen

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Ganz schön praktisch: Kräuter am Geländer

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Foto: positivemed.com

Ihr braucht:

  • 4 große Plastikflaschen
  • Schere
  • Außenlack
  • Pinsel
  • Lochstanzer
  • Gartenerde
  • Tonscherben
  • feste Schnur
  • 4 Kräuterpflanzen wie Petersilie, Basilikum, Schnittlauch, Thymian oder Oregano

Und so geht´s:

Mit der Schere die obere Hälfte der Flasche abschneiden. Die Flasche von Außen mit farbigem Lack anmalen. Nach dem Trocknen mindestens 3mm große Löcher in den Boden stechen. Mit einem Lochstanzer (ihr könnt auch einen Schraubenzieher nehmen) zwei Löcher unter den Rand der Flasche stanzen. Eine Lage Tonscherben auf den Boden jeder Flasche streuen. Damit die Erde durchlässiger wird – Kräuter verabscheuen Staunässe – empfehlen wir euch, Kies im Verhältnis 1:4 in das Substrat zu mischen. Flaschen befüllen, Erde gut andrücken und alles gießen. Zum Schluss Schnüre durch die Löcher ziehen und den Kräutergarten am Gelände befestigen.


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Für mehr Grün in der Stadt? Werdet zu Guerilla Gärtnern!

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Seedbombs selber machen

Ihr wollt mehr Grün in euer Stadt? Dann werdet zu Guerilla Gärtnern, bastelt euch ein paar Seedbombs und werft die “Samenbälle” aus! Das geht überall dort, wo Erde liegt, aber auch in Mauerritzen oder zwischen Pflastersteinen. Ursprünglich kommen die Seedbombs aus Japan, wo sie in den 70er Jahren von den Guerilla Gärtnern eingesetzt wurden, um kahle Grünflächen mit Blumen zu verschönern. Die „Samenbomben“ bestehen aus Saatgut, Kompost und Lehm. Guerilla-Gardening-Guru Richard Reynolds nimmt dafür:

  •     5 Teile Tonpulver
  •     1 Teil Kompost
  •     1 Teil Saatgut
  •     Wasser

Die Menge an Saatgut (z.B. Sonnenblumen, Kornblumen, Tagetes, Mohn, Ringelblume), ist von der Grösse der Samen abhängig. Wenn ihr Sonnenblumensamen wählt, müsst ihr deutlich mehr nehmen, bei den kleinen Mohnsamen dagegen weniger. Alle Inhaltsstoffe für die Seedbombs in einer Schüssel gut mischen. Dann vorsichtig das Wasser dazugeben, bis sich eine “knetige Masse” bildet. Wenn ihr die Samen noch vor Fressfeinden schützen wollt, könnt ihr eurer Mischung noch ein bisschen Paprikapulver beigeben. Anschließend fangt ihr an, die Samenbälle zu rollen. Nach dem rollen müssen die Seedbombs trocknen. Nach etwa zwei Tagen sind eure Samenbomben fertig und zum auswerfen bereit!


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Vornehmer Winterbesuch

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Gartenfreuden sind im Winter eher dünn gesät. Nur einer von vielen Gründen, warum Helleborus-Pflanzen in keinem Garten fehlen sollten. Ihr ausgefallenes Blütenkleid ist nicht nur der Blickfang in der kalten Jahreszeit. Nieswurzen sind äußerst dankbare Bewohner, die ihre Besitzer ein ganzes Gärtnerleben lang begleiten. Weiterlesen


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Blühende Weihnachtsboten

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Manche können sich gar nicht an ihm sattsehen, anderen empfinden ihn als Verlegenheitsgeschenk – den Weihnachtsstern. Wie beliebt er tatsächlich ist, zeigen die Verkaufszahlen: rund drei Millionen Exemplare gehen bei uns jährlich über den Ladentisch. In den Vereinigten Staaten wird am 12. Dezember gar der „National Poinsettia Day“ begangen. Eine Reise zu den Ursprüngen des wohl meistgekauften floristischen Mitbringsels in der Adventszeit. Weiterlesen


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Du fieses Gewissen!

Für den Gärtner ist der Winter die schlimmste Jahreszeit. Die Frühlingszwiebeln hat er auf den letzten Drücker eingesetzt, das Laub eingesammelt, die abgeblühten Stauden geschnitten und das Futterhäuschen für die Vögel frisch befüllt. Die Töpfe stehen in Jute warm eingepackt dicht beieinander, und das Winterquartier im Haus platzt aus allen Nähten. Spätestens mit dem ersten Frost beginnt das lange Warten. Weiterlesen